Googles neue SEO- Qualitätsrichtlinien (E-A-T)

SEO Qualitätsrichtlien E-A-T, Googles neue SEO- Qualitätsrichtlinien (E-A-T)

Googles neue SEO- Qualitätsrichtlinien (E-A-T)

Kennen Sie schon die neuen Qualitätsrichtlinien von Google? Haben Sie schon von E-A-T gehört? Was sich hinter den Begriffen Expertise, Autorität und Trust für SEO verbirgt, werden wir heute versuchen für Sie aufzuklären.

Sorgfaltspflicht von Google

Suchmaschinen stellen Informationen einer breiten Masse zur Verfügung, hier kann es sich unter Umständen aber auch um schlechte Informationen handeln, hier kommt E-A-T ins Spiel. Schlechte oder gar gefährliche Informationen sollten von Suchmaschinen im besten Falle natürlich nicht verbreitet werden, doch wie kann das gewährleitet werden? Die Abkürzung E-A-T steht für Expertise, Autorität und Trust und soll unserer Expertenmeinung nach Google unterstützen diese Gefahrenquellen zu vermeiden.

Google und alle anderen Suchmaschinen suchen nach Strategien den Wahrheitsgehalt und die Vertrauenswürdigkeit von Seiten und Inhalten zu gewährleisten, um sich nicht angreifbar zu machen. Im schlimmsten Falle würde die Verbreitung von Falschinformationen im „Supergau“ das Aus für die jeweilige Suchmaschine bedeuten. Änderungen am Algorithmus oder den Funktionsweisen der Suchmaschine müssen nach SEO Kriterien mit Qualitätsoptimierung zusammenhängen, doch es ist noch bedeutend mehr. Daher setzt Google auf die Quality-Rater, die nach Qualitätsrichtlinien die Webseiten bewerten. Die eingepflegten Daten in der Datenbank werden dann zur Verbesserung des Algorithmus verwendet. Diese Richtlinien „Search Quality Rating Guidelines“ enthalten viel Input, doch reduziert man das Ganze, stößt man auf drei Begriffe, die sehr häufig auftreten, und zwar Expertise, Autorität und Trust (Glaubwürdigkeit).

Beispiele für Gefahrenquellen:

  • Allgemeine Falsch- oder Fehlinformationen (sogenannte Fake News)
  • Massenverbreitung durch Extremisten
  • Extreme Krankheiten, aktuell das Coronavirus
  • Länderspezifische Informationen z.B. der Brexit

Wer ist gefährdet oder muss geschützt werden?

Im Laufe der Jahre haben wir als Experten festgestellt, dass bereits viele Themenbereiche diesen Gefahren ausgesetzt sind. Google kategorisiert nach dem Begriff YMYL „Your Money or Your Life“ oder auch GOL-Index „Geld- oder- Leben“. Die Themenbereiche erweitern sich ständig und eigentlich fast jeder kann zu jedem Moment in diesen Themenbereich rutschen. Natürlich sind die einen mehr und die anderen eher weniger potenziell gefährdet. Zum besseren Verständnis wer geschützt werden sollte, erklären wir nochmal genauer wen E-A-T betrifft und was die einzelnen Begriffe genau für SEO-Betrachter bedeuten.

Nicht alle sind von E-A-T betroffen, es geht hauptsächlich um Webseiten, die eine gewisse Wichtigkeit an Informationen enthalten. Jede Webseite, die etwas zum Kauf anbietet oder diesen empfiehlt oder beratend tätig ist, ist auch gefährdet. Denn alles was sich im GOL-Index befindet, betrifft den Einfluss auf das seelische Wohl, das gesundheitliche Wohl oder das finanzielle Wohl.

Potenziell gefährdete Themenbereiche:

  • Medizin
  • Finanzen
  • Reisen
  • E-Commerce
  • Recht
  • Nachrichten
  • Immobilien
  • Wissenschaft
  • Und viele weitere

Klärung von E-A-T für SEO

Die Qualitätsrichtlinien von Google beziehen sich bei E-A-T immer auf drei Gruppen gleichzeitig, den Inhalt der Seite, die Autoren und die dahinterstehende Organisation samt Publikationen. Was ist also für SEOs zu tun? Klären wir vorab doch erstmals die Begrifflichkeiten zu E-A-T.

  1. Expertise steht für die Kompetenz einer Webseite von der Recherche bis hin zur Vermittlung und Verbreitung von Informationen und Inhalten. Sie setzt voraus das man genügend Wissen und Erfahrung in seinem Bereich hat und sich auf dem jeweiligen Themengebiet gut auskennt. Grundsätzlich muss eine Expertise demonstriert werden, diese muss dann auch belegt werden und müssen überprüfbar sein. Durch z.B.: Studium, Titel, Abschluss, praktische Erfahrungen, Studien, Fallberichte, Leitartikel, Gutachten oder auch Zertifizierungen.

Expertise ist aber nicht gleich Expertise.

Ihr Ziel ist es einen höhen Grad an Expertise zu erzielen? Dann richten Sie sich doch z.B. nach der Evidenzpyramide. Wo stehen Sie gerade? Klettern Sie die Stufen der Pyramide doch hoch, wenn dies zu Ihnen passt. Doch beachten Sie dabei, dass die höchste Qualität Ihrer Expertise nicht zwingend die höchste der Pyramide sein muss. Denn hier gilt: nicht jeder Webseiten Inhalt benötigt den höchsten Grad an Expertise durch die höchsten Nachweisbarkeiten, passend muss es sein. Bei einem einfachen Rezept reicht auch ein einfacher Test oder gute Bewertungen aus, eine Art Laienexpertise, Google bezeichnet diese als „Everyday Expertise“.

  1. Autorität muss man sich verdienen. Im Vergleich zur Expertise kann man diese nicht demonstrieren. Außenstehende müssen einem diesen Titel verleihen und die erbrachte Leistung anerkennen. Umsetzen kann man dies durch z.B. Links von anderen Webseiten-Anbietern, die also einfach verlinken. Es reicht aber auch schon, wenn man den Expertenstatus dadurch bestätigt, indem man Referenzen bekommt. Gut ist es auch, wenn man von anderen Webseiten erwähnt wird.

Wir als Experten haben unsere Webseite durch die Cert-EU z.B. nach ESEOL „European Search Engine Optimization Licence“ zertifizieren lassen, nach klaren Richtlinien und Standards für Webseiten, die mit Google übereinstimmen. Wir sind auch Partner der Zertifizierungsstelle. Somit haben wir beispielsweise beide Bereiche abgedeckt. Einmal die Expertise bestätigt durch die Prüfung unseres erworbenen Gold-Zertifikates und die Autorität durch Verlinkungen und Beiträge auf der Cert-EU Webseite.

Das ESEOL Zertifikat ist für Betreiber von Webseiten, um sicherzustellen, dass die Webseite kundenorientiert ist und gefunden werden kann. Die Cert-EU prüft die Webseite und erstellt neben dem Zertifikat ein Prüfprotokoll und ein Siegel für die Webseite. Zur Zertifizierung wird die SEO Optimierung, der Inhalt und die Technik der Webseite geprüft. Vorrangig wird die Performance in Google und dementsprechend auch anderen Suchmaschinen bewertet. Die Gültigkeit der Zertifikate besteht nur 12 Monate und garantiert damit eine Konstante. Die Prüfung wird durch die Cert-EU mit festgelegter Prüfsystematik durchgeführt. Das Zertifikat gibt es in den 3 Stufen (Bronze, Silber, Gold) und bietet uns als Webseitenbetreiber folgenden Nutzen: Sicherheit in der Qualität, die Chance zu einem hohen PageRank, Bestätigung der SEO- Arbeit, Zertifikats-Siegel/Badge für die Webseite,  Listung des Unternehmens bei Cert-EU mit weiterer Erhöhung des Bekanntheitsgrades,    regelmäßige Berichte über die Performance unserer Webseite, gemessen an den aktuellen Bewertungsrichtlinien der Suchmaschinenanbieter.

  1. Trust/ Glaubwürdigkeit erhält man nur, durch Vertrauen. Dieses Vertrauen muss man sich erarbeiten, durch gute Informationen, guten Service und dies immer beständig, einfach gesagt durch eine optimale Kundenorientierung.

Gründe für Vertrauensverlust:

  • alte, falsche oder widersprüchliche Informationen
  • schlechter Service
  • schlechte Bewertungen
  • fehlende Betreiberinformationen (Impressum)
  • fehlende Zertifizierungen z.B. HTTPS
  • falsche Rechtschreibung durch fehlendes Lektorat
  • keine Rückgabeinformationen (Shops)
  • aufdringliches verkaufen (Shops)

 

Für Google ist das Ziel des ganzen wohl klar, so genau wie möglich all diese Dinge erkennen zu können, denn schließlich tragen die Suchmaschinen hierfür die Verantwortung.

Expertenmeinung:

Wir sind der Meinung das es, nach den augenscheinlich neuen Qualitätsrichtlinien von Google, zu einer Verbesserung der aussagekräftigen Qualität einer Webseite kommen kann.

Es werden zukünftig immer weitere Prüfmechanismen von Google in den Algorithmus mit einfließen. Diese werden dazu beitragen, dass die Suchmaschinen tatsächlich ein Verhalten anstreben, indem gewissenhaft Recherche betrieben wird, Inhalte hinterfragt und geprüft, Methoden richtig angewandt und Außenstehende Informationen glaubhaft bestätigen werden.

Wir glauben, dass alle Nutzer und Webseiten-Betreiber, die sich nach E-A-T richten, davon profitieren werden.