Alexander Zimpel

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SEO fĂŒr Google Shopping

Suchmaschinenoptimierung ist fĂŒr das Ranking in den organischen Suchergebnissen unabdingbar. Deshalb rĂŒckte Google Shopping im Jahre 2012 fĂŒr die Optimierung immer weiter in den Hintergrund, als die kostenlosen Angebote nun mit Kosten verknĂŒpft waren. Eine Änderung durch Google (im Jahr 2020) macht Google Shopping jedoch wieder zu einem begehrten SEO-Thema. Wieso SEOs wieder auf Google Shopping setzt und welche HintergrĂŒnde das hat, erfahren Sie hier.

Von Froogle zu Google Shopping

Google hat eine lange Geschichte mit Diensten fĂŒr E-Commerce-Produkte hinter sich. Der erste Dienst war Froogle; spĂ€ter ĂŒbernahm Google Base dann Froogle. Beide Dienste boten den HĂ€ndlern eine Methode Google ĂŒber ihre Produkte zu informieren und somit die Sichtbarkeit in den organischen Suchergebnissen zu verbessern.

Als Suchmaschinenoptimierer, in der Mitte der 2000er Jahre, gehörte die Optimierung fĂŒr Froogle und Google Base ebenfalls zum Job mit dazu. Das war noch in den frĂŒhen Tagen der Shopping-Feeds.

Aber 2012 Ànderte Google die Produktauflistungen von kostenlos auf bezahlt. Auflistungen in Google Shopping (das Google Base spÀter ersetzte) waren nun an Google AdWords gebunden.

FĂŒr die SEOs, die sich auf die organische Suche spezialisieren, stoppte die Auseinandersetzung mit dem Thema des Google Shoppings und dem Optimieren fĂŒr Google Base und Froogle. Man konzentrierte sich auf die Verwendung strukturierter Daten wie Schema mit Rich Snippets, um somit die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu erhöhen.

SEO Schriftzug mit Brille und Rakete

RĂŒckkehr kostenloser Angebote

Bis im April 2020 von Google angekĂŒndigt wurde, dass man einige kostenlose Angebote zurĂŒck in die Shopping-Ergebnisse bringen wĂŒrde.

Die Überschrift in einem Blogpost von Bill Ready (Googles PrĂ€sident fĂŒr E-Commerce) lautete wie folgt: „Es ist jetzt kostenlos etwas auf Google zu verkaufen.“ 

Er schrieb:

„Mit hunderten von Millionen von Shopping-Suchen, die auf Google jeden Tag stattfinden, wissen wir, dass viele EinzelhĂ€ndler die benötigen Artikel auf Lager und versandbereit haben, aber online weniger auffindbar sind. FĂŒr EinzelhĂ€ndler bedeutet diese Änderung, dass Millionen von Menschen, die jeden Tag bei Google einkaufen, kostenlos auf sie aufmerksam werden. FĂŒr Kunden bedeutet dies, dass mehr Produkte aus mehr GeschĂ€ften ĂŒber die Registrierkarte „Goolge Shopping“ auffindbar sind. FĂŒr Werbetreibende bedeutet dies, dass bezahlte Kampagnen nun mit kostenlosen EintrĂ€gen ergĂ€nzt werden können.“

Ready nannte die Pandemie als Grund fĂŒr die Änderung. Aber sehr wahrscheinlich wird sie dauerhaft sein. Dieser Vermutung liegt der Tatsache zugrunde, dass immer mehr Kunden mittlerweile eher Amazon fĂŒr die Produktsuche nutzen als Google Shopping. Es ist naheliegend, dass dieser Fakt vermutlich die Entscheidung von Google beeinflusst haben wird.

Organische Shopping-Ergebnisse

Im Shopping-Hilfeportal (fĂŒr Verbraucher) beschreibt Google den organischen Teil der Shopping-Ergebnisse:

„Sofern nicht anders angegeben, werden die Angebote in Google Shopping auf der Grundlage der Relevanz, einschließlich Ihrer Suchbegriffe und anderer Google-AktivitĂ€ten, eingestuft. Einige Anzeigedaten werden verwendet, um die QualitĂ€t der Ergebnisse zu verbessern. Angebote, die mit „Gesponsert“ gekennzeichnet sind, bedeuten, dass die Zahlungen der Werbebetreibenden an Google auch Einfluss darauf haben können, wie die Artikel gerankt und gruppiert werden. Google wird fĂŒr Klicks auf diese Anzeige vergĂŒtet.“

Mann mit Laptop Kaffebecher und Graphanzeige

Alt ist neu

Hier und heute sind wir im Jahr 2021 und machen da weiter, wo Google 2012 aufgehört hat. Google Base wurde nun durch Google Merchant Center ersetzt. Über das Google Merchant Center kann ein HĂ€ndler einen Echtzeit-Produktdaten-Feed direkt mit Google verbinden.

Der Merchant Center-Feed muss ĂŒbrigens nicht unbedingt die Website duplizieren, was natĂŒrlich enorm hilfreich ist. Ein Kunde einer Firma verwendet z. B. eine unflexible E-Commerce-Plattform, bei der sich Title-Tags nicht einfach aktualisieren lassen. Durch das Erstellen eines stark optimierten Produkt-Feeds, könnte man das Ranking somit verbessern, was wiederum in Google Shopping zu zahlreichen VerkĂ€ufen fĂŒhrt.

Optimieren eines Feeds

Produktfeeds sind fĂŒr die Listung von Google Shopping unerlĂ€sslich. Wahrscheinlich verfĂŒgt Ihre E-Commerce-Software ĂŒber einen Standard-Feed-Generator. Es gibt aber auch unabhĂ€ngige Feed-Anbieter. Sie können als dritte Option Ihren eigenen Feed mit den Google Sheets erstellen, der nativ mit dem Google Center zusammenarbeitet.

Shopping-Feeds können relevante Suchbegriffe in den Titeln und Produktbeschreibungen enthalten. Das Einbeziehen dieser Begriffe ist mit Scraping skalierbar: Sie ziehen Ihre Produkttitel- und Details in ein Sheet, um schnell die wichtigsten Begriffe zu identifizieren. Nach einigen Stunden (abhÀngig von der Produktmenge) veröffentlichen Sie Ihren Feed und messen dann die Ergebnisse. Wiederholen Sie das nach eigenem Bedarf.

SEO fĂŒr Google Shopping

Falls Sie sich also noch nicht mit der Feed-Optimierung beschÀftigt haben, empfehlen wir es Ihnen dringlichst. Mit der Möglichkeit der organischen Google Shopping-Ergebnisse, können Sie mithilfe guter SEO-Kenntnisse oder eines jeweiligen SEO-Experten, eine wunderbare Möglichkeit und Plattform nutzen, um Ihre potenziellen Kunden zu erreichen.

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