Alexander Zimpel

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Was bedeutet dies für den Nutzer?

  • Die gefundenen Seiten sind gut und einfach zu lesen und erfüllen die Anforderungen für einen guten Inhalt.
  • Besonders auch die Nutzer mit mobilen Endgeräten wie z.B. Smartphones sind auf gut skalierbare und bestens visualisierte Webseiten ohne hohen Verbindungshunger angewiesen.

Was bedeutet das für Sie als Webseitenbetreiber?

  • Als Webseiten Betreiber sollten Sie schnell reagieren und ihre Webseite auf ein aktuelles und modernes System wie ModX umstellen.
  • Damit erfüllen Sie alle Anforderungen der Suchmaschinen und laufen nicht auf die Gefahr hinaus Ihre vorhandenen Rankings zu verlieren.
  • Als erfahrene SEO und Web Design Agentur bieten wir Ihnen dazu eine ausführliche Beratung an wie sie mit ihrer Webseite weiterhin gut bei Google gefunden werden.
  • Gerne können Sie uns dazu telefonisch kontaktieren oder ganz bequem unser Kontaktformular nutzen.

Was bedeutet dies für die Webdesigner?

  • Viele, um nicht direkt alle zu sagen, Webseiten müssen überarbeitet und auf Kundenfreundlichkeit getrimmt werden. Dazu ist dann nicht nur das Design-Know-how, sondern auch technisches Verständnis und das Wissen um Geschwindigkeitsparameter von entscheidendem Vorteil.
  • Wenn man bedenkt, dass bereits schon viele Agenturen große Schwierigkeiten in der Umsetzung von wirkungsvollem SEO „Search Engine Optimization“ (siehe Studien der Cert-EU zum SEO-Zertifikat) haben, wird die neue Herausforderung für einige ein Problem.
  • Zusätzlich sind nicht alle Web-Erstellungstools für die neuen Anforderungen vorbereitet. Zum Beispiel werden auch alle Nutzer von WordPress einen erheblichen oder zumindest hohen Zeitaufwand für die Erfüllung der Anforderungen einsetzen müssen.
  • Diese Kosten können leicht den Umstieg auf ein zukunftsorientierteres Tool (CMS für Content Management System) rechtfertigen. Damit wird dann auch jegliche inhaltliche Änderung oder Designanpassung viel einfacher und günstiger.
  • Unternehmen wie SEO Marketing Köln, die schon immer ihre SEO Arbeiten mit dem SEO Zertifikat der Cert-EU belegen, bieten hier die Beratung und einen günstigen Umstieg auf ein, aus der persönlichen Sicht, besseres CMS als Wordpress an.
  • Im folgenden erfahren Sie noch wesentlich detaillierter die Inhalte und Anforderungen der Core Web Vitals.
Programmierung der Core Web Vials Anforderungen bei Google

Was sind Core Web Vitals?

Mit den Web Vitals stellt Google wichtige Qualitätsmerkmale bereit, welche die Nutzererfahrung auf der Webseite aufzeigen. So können die Seitenbetreiber über diese Kennzahlen die User Experience der Seite einstufen und diese bewerten.

Google möchte die Metriken, aus welchen sich die Web Vitals zusammensetzen, sich in Zukunft erweitern und zugleich ergänzen. Hierbei sollen die ermittelten Werte jedoch nicht in Stein gemeißelt werden. Wenn sich die Erwartungen der Nutzer an die Experience auf der Webseite verändern, sollte die Suchmaschine die Google Metriken entsprechend anpassen.
In dem passenden Core-Web-Vitals-Bericht finden die Nutzer dann die Informationen zur Leistung der eigenen Seiten. Die Basis dafür sind die tatsächlichen Nutzungsdaten, welche auch als Felddaten bezeichnet werden. Wichtige Informationen zu der neuen Initiative finden die Nutzer im Netz im Webmaster-Blog von Google.
Im Core-Web-Vitals-Bericht wird in erster Linie die URL-Leistung nach Messwerttyp, Status und URL-Gruppe angegeben. Dies sind die Gruppen von ähnlichen Webseiten.
In diesem Bericht werden nur indexierte URLs aufgeführt und die angezeigten URLs sind die faktischen URLs, für welche die Daten erfasst worden sind. Die Daten werden daher nicht ausschließlich der kanonischen URL einer Webseite zugeordnet, wie es in den meisten Berichten sonst der Fall ist.
Dieser erzeugte Bericht beruht generell auf drei Messwerten. Dies sind die FID, LCP und die CLS. Wenn für die URL keine Mindestmenge an Daten für einen der notwendigen Messwerte verfügbar ist, wird diese in dem Bericht nicht berücksichtigt. Wenn jedoch hinreichend Daten für die Messwerte vorliegen, dann entspricht der Seitenstatus jenem Status eines Messwertes mit einer sehr schlechten Leistung.

Erklärung zu den 3 Kategorien

Die Web Vitals sind neue Google Metriken, um die Nutzerfreundlichkeit bzw. die User Experience von mobilen und auch Desktop-Ansichten von Webseiten zu bewerten.

Die Benutzerfreundlichkeit ist dabei wichtiger Bestandteil der Rankingfaktoren für die natürlichen Suchergebnisse. Die Web Vitals, welche laut Google ab dem Monat Mai 2021 zur Beschreibung der User Experience herangezogen werden, bestehen generell aus drei Kategorien, welche sich in erster Linie mit der Geschwindigkeit und der Art befassen, mit welcher sich die Webseite aufbauen kann. Lange Wartezeiten sind daher unzumutbar für die nutzerfreundlichen Webseiten, was durch die steigende mobile Nutzung weiterhin verstärkt wird. Die drei Kategorien der Web Vitals sind

  • Largest Contentful Paint (LCP),
  • First Input Delay (FID) und
  • Cumulative Layout Shift (CLS).

Der Largest Contentful Paint (LCP) erfasst die Ladezeit des am größten zu öffnenden Elements auf einer Webseite und dient damit als Index für die Ladegeschwindigkeit der Seite.
Mit der Kennzahl wird jene Zeit gemessen, in welcher das größte Element im sichtbaren Seitenbereich gerendert wird. So sagt diese Kennzahl aus, wann der Hauptinhalt der Webseite geladen ist. An dieser Stelle definiert Google genau die Zeiten. Was dabei unter 2,5 Sekunden liegt, wird als sehr gut bewertet. Bei Ladezeiten bis zu 4 Sekunden sollten die Nutzer die Geschwindigkeit der Seite verbessern und ab 4 Sekunden stuft der Anbieter Google als schlecht ein.
Somit ist die Ladezeit des wichtigsten Inhaltselements in dem sichtbaren Bereich der Webseite gemeint. Hiermit ist meist ein Bild, ein großer Text oder ein Video gemeint. Der Wert Agg LCP kennzeichnet den Durchschnitt bei 75 Prozent der Besuche einer Seite. Der gute Wert für den Largest Contentful Paint ist bei unter 2,5 Sekunden zu finden. Liegt dieser Wert zwischen 2,5 und 4 Sekunden, wird eine Optimierung empfohlen.

Durch die PageSpeed Insights von Google oder andere Tools können die Nutzer sehr gut herausfinden, welches Inhaltselement hierbei das Problem ist. Eine Optimierung ist je nach eingesetztem CMS und Layout unterschiedlich aufwändig.

Der First Input Delay (FID) misst die Zeit, wie lange ein Server braucht, um auf eine erstmalige Aktion eines Nutzers zu reagieren. Bei dieser Interaktion kann es sich um Klicken oder Scrollen handeln, um das Ausfüllen von Formularen oder die Vergrößerung eines Bildes herzustellen. Mit dem FID wird jene Zeit dargestellt, wie schnell eine Webseite reaktionsfähig bzw. einsatzbereit ist.

Jener Wert gibt also die Dauer an, in welcher ein Browser auf die erste Interaktion des Anwenders mit der Seite reagiert. Hier gibt der Wert Agg FIP ebenfalls an, wie hoch der Durchschnitt bei 75 Prozent der Besuche einer Webseite ist.
Optimal sind laut Google dabei weniger als 100 ms, während der Nutzer bei unter 300 ms zumindest dies optimieren sollte. Alles, was darüber liegt, wird als Langsam betrachtet.

Während auch hier das CMS einen großen Einfluss hat, spielt das Hosting unter anderem bei diesem Wert eine wichtige Rolle. So ist es der Server, welcher vor allem die Reaktionszeit bestimmt. Aber auch ein zu umfangreiches und zu langsames JavaScript kann hierfür ein Grund sein.
Mit diesem First Input Delay misst Google jene Zeit zwischen der Nutzeraktivität auf der Webseite sowie der Reaktion des Browsers. Dies bedeutet, wenn ein Besucher auf einen der Links oder Buttons drückt, dann wird jene Frist bis zur Ausführung gemessen. An dieser Stelle sagt Google, dass alles, was unter 0,1 Sekunde liegt als gut betrachtet wird, Werte im Bereich von 0,1 und 0,3 Sekunden werden von Google als verbesserungswürdig eingestuft und eine Reaktionszeit von mehr als 0,3 Sekunden ist sehr schlecht.

Der Cumulative Layout Shift (CLS) ist ein weiteres Kriterium. Nachteilig für die Nutzer sind jene Seiten, welche sich während des Aufbaus stetig verändern. Dies ist eine Folge des asynchronen Ladens von großen Inhaltsblöcke wie Videos oder Bildern. Hierdurch springen Inhalte an unterschiedliche Stellen, während der Nutzer diese schon ansehen oder lesen möchte. So gibt der CLS Ausdruck der visuellen Beständigkeit der Webseite und beschreibt, wie stark diese sich im Ladeprozess verändern kann.
Dieser Wert stellt ein Problem dar, welches schon von vielen anderen Webseiten bekannt ist. Es geht daher um die Stabilität der Website bzw. wie stark sich die einzelnen Elemente nach dem Ladevorgang verändern. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Bilder geladen werden, welche keine Angaben zur Breite und zur Höhe haben. In diesem Fall verschiebt sich der restliche Inhalt immer noch ein wenig, wenn das Bild endgültig geladen ist. Auch bei den Schriftarten, welche nachgeladen werden, kann es vorkommen. Hier gibt der Agg CLS Wert wieder den Durchschnitt für 75 Prozent aller Seitenbesuche an.
Google vergibt dabei Werte zwischen 0 und 1. 0 heißt dabei, dass sich nichts mehr verschieben kann und 1, dass es eine besonders starke Verschiebung gibt. Bestenfalls sollte der Wert unter 0,1 liegen und bis 0,25 ist es noch in Ordnung, sollte jedoch optimiert werden. Zudem bewertet Google die Seite dann wieder als zu langsam.

Probleme mit dem Cumulative Layout Shift aufzufinden sind generell recht einfach. Der Nutzer muss sich nur seine eigene Website auf dem Smartphone oder an einem Tablet anschauen. Hierbei misst Google die visuelle Stabilität des Webauftritts. Hierzu zählt, wenn sich die Elemente auf der Seite verschieben, also zum Beispiel nicht synchrone Seitenelemente, welche das Layout verschieben oder Buttons, die nach dem Klicken änderbar sind. Das CLS wird grundsätzlich aus zwei Werten ermittelt, deren Produktwert separat berechnet werden muss.

Besprechung am PC

Wie können Web Vitals gemessen werden?

Die Web Vitals sind drei unterschiedliche Signale, mit welchen Google die sogenannte Page Experience einer Webseite misst. Die Performance wird hiermit anhand, der Zeit bis zur Interaktivität der Seite (First Input Delay), der Zeit des Ladens (Largest Contentful Paint) und der Summe der Layout-Verschiebungen (Cumulative Layout Shift) ermittelt.

In diesen Rankingfaktor der User Experience werden neben den neuen Web Vitals ebenfalls die schon bestehenden Bewertungen für die Optimierung mobiler Webseiten berücksichtigt. Auch Störungsfreiheit und die Sicherheit fließen dabei mit ein. Vor allem die Mobiloptimierung hat seit der Fokussierung auf mobile Webseiten ein hohes Gewicht bekommen. Mit Einführung der Web Vitals wird der vollständige Rankingfaktor der Nutzerfreundlichkeit völlig neu gewichtet und bewertet, mit einer hohen Einflussnahme auf die Suchmaschinenoptimierung.
Für die Analyse und Messung der Web Vitals können künstlich geschaffene Labordaten zur Anwendung kommen oder historische Daten herangezogen werden. Zweckmäßig ist auch die Kombination dieser beiden Messungen. Das Gute an den neuartigen Metriken ist, dass Google ganz eindeutig sagt, was ein guter und ein weniger akzeptabler Wert bei der Ermittlung ist.

Historische und zugleich reale Werte für die Web Vitals liefert auch der Chrome-User-Experience-Report. Hierin werden aller Daten der Zugriffe von wahren Chrome-Usern gesammelt und gleichzeitig ausgewertet. Die erhaltenen Ergebnisse können in unterschiedliche Tools wie zum Beispiel der Google Search Console gezeigt werden. Die User müssen der Sammlung der Daten jedoch ausdrücklich zustimmen und erst wenn ausreichend Nutzer, die dies erledigt haben, die URL aufrufen, wird der durchschnittliche Wert in dem UX-Bericht aufgenommen. So kann es entsprechend einige Zeit dauern, bis die historischen Daten für die Web Vitals der Webseite vorhanden sind. Google hat zudem angekündigt, dass der Ranking-Faktor der Nutzerfreundlichkeit auf den Felddaten der Web Vitals fußen wird.

Eine weitere Möglichkeit der Messung sind die simulierten Laborwerte. Diese haben in erster Linie den Vorteil, dass sie stets verfügbar sind und bei unveränderten Webseiten auch immer den gleichen Wert haben. Diese sind für die Optimierung der Webseite nach Gesichtspunkten der Nutzer also besonders hilfreich. Bei einer kontinuierlichen Verbesserung der Webseiten mit stetigen Änderungen an den Parametern und Umständen kann damit schnell überprüft werden, welche Änderungen genau diesen Wert negativ oder positiv beeinflusst. Dies ist seltener Vorteil im Vergleich zu den historischen Werten, welche von zu vielen nicht nachgiebigen Faktoren abhängen und lediglich zeitversetzt nutzbar sind.

Für die Web Vitals gibt es daher grundsätzlich zwei verschiedene Methoden der Messungen. Für eine zuverlässige Verantwortung der Web Vitals der Seite muss der Nutzer stets auf beide Möglichkeiten zurückgreifen. Diese beiden Arten der Datenmessung sind sehr wichtig, schlechte Ergebnisse der Userdaten wiegen für die Ranking-Faktoren und die Page Experience jedoch schwerer.

In dem Programm SISTRIX hat der Nutzer Zugriff auf alle beiden Messmethoden. Hier kann er auf Labor-Daten als auf Nutzer- bzw. Feld-Daten zurückgreifen. Im Detail sieht dies in SISTRIX so aus, dass die Labor-Daten diesen Namen tragen, da sie unter reproduzierbaren und festen Bestimmungen aktiv bestimmt werden. Misst der Nutzer nun Labor-Daten zweimal hintereinander, wird er die gleichen oder wenigstens sehr ähnliche Werte hierzu bekommen.

In SISTRIX werden alle Labor-Daten in einem Optimizer bestimmt. Die Performance-Messung in dem Optimizer basiert auf Google Lighthouse. Jene Lighthouse-Messungen werden einmal pro Tag automatisch durchgeführt. Die Ergebnisse werden dauerhaft automatisch gespeichert. Neben vielen anderen wichtigen Kennzahlen, betimmt Google Lighthouse ebenfalls die Web Vitals.

Für die Startseite des Optimizer-Projektes wird eine Lighthouse-Messung automatisch angelegt. In den Projekteinstellungen kann der Nutzer noch weitere URLs hinterlegen. Hiermit kann er auch Unterseiten automatisiert und regelmäßig messen.
Es wird empfohlen, typische Vertreter der Seiten zu messen. Dies kann zum Beispiel ein Artikel, eine Produktdetail- oder eine Kategorieseite sein.

Auch kannst der Nutzer hier einstellen, ob die Messung mit einem Mobile- oder Desktop-Client ausgeführt werden soll. Hierbei orientiert er sich am besten an den eigenen Nutzern und wählt die Option, welche am häufigsten auf der Webseite surft. Die Profile für Mobile und Desktop nutzen verschiedene Default-Einstellungen für die Bandbreite und für die Rechenleistung.

Die Ergebnisse findet der Nutzer in dem Optimizer-Projekt unter dem Punkt “Analyse”. Hier ist schon die erste, automatische Auswertung die zu den vorhandenen Lighthouse-Daten. Oben auf der Seite kann er zwischen den URLs, für welche er Lighthouse-Auswertungen angelegt hat, auswählen.
Am Anfang steht hier der Lighthouse-Performance-Score, eine Lighthouse-Kennzahl über alle ermittelten Daten. Das Ziel ist es, 100 zu erreichen.
Dann folgen drei separate Boxen mit den Web Vitals. Dies sind die Largest Contentful Paints, Cumulative Layout Shifts und die First Input Delays. Oberhalb dieser Werte sieht der Nutzer, ob die Messung innerhalb aller Empfehlungen von Google liegt.
In einem nun folgenden Diagramm erkennt der Nutzer den chronologischen Verlauf zu allen vier Kennzahlen. Unterhalb dieses Diagramms kann er die gewünschten Werte in einzelnen Checkboxen auswählen. Am Schluss der Seite wird zudem ein Wasserfall-Diagramm angezeigt. Mit diesem sehen vor allem die Profis sofort an welchen Elementen der Seite die Ladezeit hängenbleibt.

Programmierung der Webseite

Welchen Einfluss werden Core Web Vitals auf Webseiten haben (Rankings)

Google legt bereits seit längerem sehr viel Wert auf eine hohe Ladezeit der Webseiten und außerdem auf eine gute Usability für die Seitenbesucher. Mit den Google Web Vitals hat der Gigant aller Suchmaschinen nun neuartige Messwerte eingeführt, die der Webseitenbetreiber in jeden Fall kennen und auch optimieren sollte.
Außer einem schnellen Hosting können die Implementierung der lazy loading, der Einsatz eines CDN und die Bereitstellung der Bilddateien in neuartigen Dateiformaten zu einer schnelleren Ladezeit sicher beitragen. Um Verschiebungen beim Layout zu vermeiden, sollten eingebettete Inhalte und Bilder mit Attributen versehen sein.

Dass die Ladezeit für den Seitenbetreiber Google in Zukunft immer wichtiger ist, ist nicht erst seit der Entscheidung von Mobile First klargeworden. Für die Rankings ist in erster Linie die mobile Ansicht der Webseite inzwischen entscheidend. So wird die Ladezeit als bedeutender Ranking-Faktor betrachtet.
Aber Google hält sich hiermit nicht wirklich auf, sondern hat bereits im Mai 2020 weitere Kennzahlen eingeführt, die die Performance der Webseiten sehr genau prüfen. Hierbei handelt es sich um die Web Vitals, die in Zukunft alle Webseitenbetreiber in jedem Fall kennen sollten.
Generell kann gesagt werden, dass Google hiermit die User Experience der Webseiten bewerten möchte, also welches Nutzungserlebnis ein Besucher hat.
Hierzu hat Google insgesamt 3 bedeutende Messwerte herangezogen und in der Bewertung aller Webseiten zusammengefasst. Hierbei ist wichtig zu wissen, dass damit nicht die gesamte Seite bewertet wird, sondern jede einzelne Webseite einer ganzen Seite für sich selbst.

Wann werden die neuen Maßnahmen eingeführt?

Schon im Mai 2020 hatte Google angekündigt, dass mit dem Page-Experience-Update die Ladezeiten der Webseiten ein öffentlicher Rankingfaktor werden. Nun hat Google das genau Datum bestätigt. Dies ist der Monat Mai 2021.
Diese Monate hören einerseits sehr großzügig an, können aber je nach Komplexität und nach Größe der Seite allerdings schnell knapp werden. Viele Nutzer haben dabei auf einer öffentlichen Website, welche auf dem WordPress-System basiert, einige Wochen einbringen müssen, um hinreichend gute Werte hierfür zu erreichen.
Suchmaschinen und damit auch Google, nehmen stets Algorithmus-Änderungen vor und meistens geschieht dies für SEO-Anwender überraschend, doch oft kündigen Suchmaschinen solche Änderungen für die Nutzer an. Der Grund hierhinter ist zum Beispiel, dass diese die Webmasters ermutigen möchten, Änderungen an ihrer Webseite vor dem Ausrollen der neuen Algorithmusänderungen vorzunehmen, wie es zum Beispiel damals bei HTTPS geschah. Für die Web Vitals hat Google jetzt auch angekündigt, dass es ab einem derzeit noch unbekannten Zeitpunkt im Jahre 2021 einen Ranking-Faktor geben wird und dann mit einer Bekanntmachung über 6 Monate vorher.

Darum brauchen Sie jetzt schnellstmöglich eine Optimierung /neue Webseite

Inzwischen gibt es einen Report in der Search Console von Google. Dies ist der Core-Web-Vitals-Bericht. Dieser Report gibt für sämtliche URLs einer Website an, welche im Index von Google sind. Dies ist ein Indikator, ob diese gut, schlecht oder verbesserungswürdig sind. Verbesserungswürdige und schlechte URLs sollte der Seiteninhaber dahingehend prüfen, wie diese optimiert werden könnten. Da jeder dieser Reports in jene Reports der Page Speed Insights, je URL, verlinkt ist, sollte sich der Nutzer auch in erster Linie mit jenem Tool befassen.
Die Page Speed Insights werden von Lighthouse unterstützt. Diese sind eine Reihe von Tools für die Messung der Leistung. Hier sollte sich der Anwender auf Möglichkeiten und die Diagnose der Fehler konzentrieren. Da einiges aus Lighthouse besonders technisch sein kann, wird empfohlen, mit einem Web-Entwickler zusammenzuarbeiten.
Sie sollte sich außerdem mit den Tools und Quellen, welche es derzeit zu dem Thema gibt, ausgiebig befasst und die Zeit bis hin zur Bekanntmachung des Rollouts genutzt werden, um sich auf die neuen Ranking-Faktoren vorzubereiten und die Webseite dahingehend zu verbessern.
Der Fokus geht immer mehr auf die einzelnen Nutzer. Daher kündigte Google für das Jahr 2021 schon länger an, dies künftig weiter auszubauen. Nun geht es verstärkt um FID, LCP  und CLS als messbare Kennzahlen. Mithilfe dieser neuen Web Vitals bewertet Google nach seinem Core Update das Erlebnis der Seitenbesucher noch stärker.

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