Arbeiten am Laptop
Alexander Zimpel

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Wordpress Erstellung fĂŒr AnfĂ€nger

Man könnte WordPress als die beliebteste und einfachste Methode, fĂŒr die Erstellung einer eigenen Websites oder eines eigenen Blogs, bezeichnen. Mittlerweile ist WordPress sogar so bekannt, dass es mehr als 35% aller Websites im Internet ausmacht. Das bedeutet, dass jede vierte Website, die der Nutzer besucht, wahrscheinlich von WordPress betrieben wird.

Technisch gesehen ist WordPress ein Open-Source-Content-Management-System, welches unter der Lizenz von GPLv2 steht. Das bedeutet fĂŒr jeden beliebigen Nutzer, dass die Software ihn keinen Cent kostet. Um besonders wichtige Aspekte der eigenen Website auf einfache Art und Weise zu verwalten, ist ein Content-Management-System, kurz CMS, genau das richtige Tool. ZusĂ€tzlich muss der Websitebetrieber keine großartigen Programmierkenntnisse mitbringen.

Somit spricht WordPress eine besonders große Zielgruppe an, da das Erstellen einer Website fĂŒr jedermann zugĂ€nglich gemacht wird, egal ob es sich um einen AnfĂ€nger handelt oder einen erfahrenen Profi.

Welche Möglichkeiten bietet WordPress?

  • Erstellung von Themes, individuellen BeitrĂ€gen, Plugins und Widgets (u.a. Woocommerce)
  • Shop erstellen
  • Fangemeinde aufbauen
  • Persönlicher Hoster ĂŒber wordpress.org
  • Website gehostet durch WP ĂŒber wordpress.com
  • Entwicklung eines Blogs
  • Überschaubares Dashboard fĂŒr das individuelle Webdesign
  • Individuelle Domain
  • Verwaltung mithilfe eines Content-Management-Systems (CMS)
  • Portfolio erstellen

Unterscheidung der beiden Wordpress-Seiten: wordpress.com und wordpress.org

Sobald die Rede von "WordPress" ist, handelt es sich in den meisten FĂ€llen um das eigens gehostete WordPress, welches auf wordpress.org verfĂŒgbar ist. Möchte der Websitebetreiber seine Website selbst besitzen, ist das selbst gehostete WordPress fast immer die beste Option. Um mit dem selbst gehosteten WordPress zu beginnen, ist der Kauf des Webhosting und ein Domainname der erste Schritt.

Zum besseren VerstÀndnis des Unterschiedes zwischen wordpress.org und wordpress.com hier eine Kurzversion:

Wie bereits erwÀhnt ist die .org-Variante die selbst gehostete Version von WordPress. Diese Open-Source-WordPress-Software ist kostenlos und kann auf dem eigenen Webhoster installiert werden, um eine zu 100% eigene Website zu erstellen.

Hingegen ist die .com-Variante ein gewinnorientierter und kostenpflichtiger Dienst, welcher von der wordpress.org-Software betrieben wird. Diese Variante ist einfacher zu bedienen, aber die FlexibilitÀt des sebst gehosteten WordPress geht verloren.

Die Geschichte von WordPress

WordPress ist ein Ableger des frĂŒheren Projektes b2/cafelog. 2003 wurde Wordpress schließlich als eigenstĂ€ndiges Projekt entwickelt.

WP wird von einer großen Community von Mitwirkenden stetig weiter entwickelt und ist eine Open-Source-Software. Die UrsprĂŒnge von WordPress liegen in der Entwicklung einer Zusammenarbeit zwischen Mike Little und Matt Mullenweg.

Matt Mullenweg gilt seitdem als das Gesicht von WordPress. ZusĂ€tzllich ist Mullenweg auch der GrĂŒnder von dem Unternehmen Automattic, welches hinter dem gewinnorientierten wordpress.com-Service steht.

WordPress hat es, mithilfe seiner Mitwirkenden und der großen Community, geschafft zu der beliebtesten Lösung fĂŒr die Erstellung jeglicher Arten von Websites zu werden. Seit der GrĂŒndung als Blog-Plattform im Jahre 2003 hat sich WordPress immer weiter entwickelt, um noch besser zu werden. Dieses Vorhaben wird wohl auch in Zukunft andauern.

Welche Themes und Plugins spielen bei der Erstellung von WordPress eine Rolle?

UrsprĂŒnglich wurde WordPress hauptsĂ€chlich fĂŒr die Erstellung von Blogs genutzt und nicht fĂŒr die traditionellen Websites. Mittlerweile hat sich dies aber geĂ€ndert. Dank des umfangreichen Ökosystems von Plugins und Themes und den Änderungen am Core-Code in WordPress, kann nun jede Art von Website mit WordPress erstellt werden.

WordPress kommt nicht nur bei einer Vielzahl von Unternehmenswebsites und Blogs zum Einsatz, sondern gilt auch als die beliebteste Methode, zur Erstellung eines E-Commerce-Shops. Folgendes kann mit WordPress erstellt werden:

  • Business-Websites
  • Portfolios
  • Lebenslauf Dateien
  • E-Commerce Stores
  • Social Networks
  • Mitgliedschaftsseiten
  • Blogs
Nutzer von WordPress

Nicht nur von Einzelpersonen wird WordPress verwendet, sondern auch von großen Unternehmen. Folgende Websites sind Beispiele, welche ebenfalls mit WordPress arbeiten:

Microsoft - Um seinen offiziellen Blog anzutreiben, nutzt Microsoft WordPress. Es wird auch verwendet, um Blogs fĂŒr bestimmte Produkte wie zum Beispiel Skype oder Windows zu betreiben.

Die Rolling Stones - Nicht nur die klassischen Unternehmensketten nutzen WordPress, sondern auch Bands, welche eine eigene Website aufbauen möchten.

Whitehouse.gov - Sogar die offizielle Website des Weißen Hauses nutzt WordPress fĂŒr sich.

Themes, Plugins und BeitrÀge, welche die Erstellung von Websites mit WordPress erleichtert

Nicht nur viele bekannte Unternehmen nutzen WordPress auch Einzelpersonen fĂŒr die verschiedensten AnlĂ€sse. Bspw. fĂŒr die Erstellung von einem Blog oder von einem eigenen kleineren Online-Shop.

UnabhĂ€ngig davon, welche Art von Website benötigt wird, gibt es viele GrĂŒnde, welche fĂŒr WordPress sprechen:

1. Kostenlose Open Source Variante

Dies ist einer der grĂ¶ĂŸten Vorteile. WĂ€hrend ein wenig fĂŒr das Hosting gezahlt werden muss, so bleibt die Nutzung der WordPress-Software kostenlos, was bei anderen Alternativen von Webdesigns nicht der Fall ist.

Das Erscheinungsbild und die Funktionsweise der Website kann durch zahlreiche Open-Source-Plugins und -Themes geÀndert werden.

2. Einfache Installation

Mittlerweile muss man kein technisches Genie sein, um seine eigenen BeitrĂ€ge in einer Website darzustellen. Heutzutage bieten die Webhoster zwei Varianten an: Entweder es gibt ein Angebot, welches die Installation von WordPress fĂŒr den Benutzer ĂŒbernimmt, um die Seite sofort zu nutzen oder es werden spezielle Tools freigestellt, mit denen das Installieren sehr anfĂ€ngerfreundlich ist.

Das bedeutet, dass jeder, der auf einige SchaltflÀchen klicken kann, WordPress auch installieren kann.

3. WordPress ist erweiterbar

Dank des enorm großen WordPress-Ökosystems an Plugins und Themes kann die Website ganz einfach geĂ€ndert werden, ohne das großartige EntwicklungskĂŒnste gefordert sind.

Zur kurzen ErlĂ€uterung: Plugins Ă€ndern in erster Linie die Funktionsweise einer Website. Diese Plugins können dabei riesig sein, wie das Erstellen eines E-Commerce-Shops oder sehr klein, wie z.B. ein Kontaktformular. Die Themes hingegen sind fĂŒr die VerĂ€nderungen des Aussehens der Website verantwortlich.

Aktuell gibt es 5.000 kostenlose WordPress-Themes, 50.000 kostenlose WordPress-Plugins und eine Menge an Premium-Optionen.

4. WordPress-Hilfen stehen immer zur VerfĂŒgung

Wegen der hohen Beliebtheit von WordPress gibt es zahlreiche Möglichkeiten neues ĂŒber WordPress zu erfahren oder auch Hilfe zu bekommen, wenn man mal nicht weiter weiß. DafĂŒr stehen haufenweise Tutorials, Blogs, Facebook Gruppen, Foren oder auch Entwickler zur VerfĂŒgung, die bei Bedarf kostenlos oder auch kostenpflichtig kontaktiert werden können.

5. Hohe FlexibilitÀt

Die Website ist durch WordPress nicht nur einfach zu erstellen, sie kann auch immer wieder neu angepasst und verbessert werden. DafĂŒr stellt WordPress verschiedene Plug-ins zur VerfĂŒgung. Beispielsweise kann das bbPress Plug-in installiert werden, sobald der Betreiber seiner Website ein Forum hinzufĂŒgen möchte. Auch ein soziales Netzwerk kann die Website ergĂ€nzen, mithilfe des BuddyPress Plug-ins.

WordPress bindet seine Nutzer also an keine bestimmten Funktionen und die Website kann jederzeit so angepasst und weiterentwickelt werden, wie es gewĂŒnscht ist.

Soll ich meine Website selbst hosten oder bei wordpress.com hosten lassen?

WordPress bietet zwei Möglichkeiten an, eine eigene Website zu veröffentlichen, welche sehr bekannt sind.

Die Homepage kann ĂŒber wordpress.com einfach selbst erstellt werden. Es gibt drei Gigabyte Speicherplatz die dem Nutzer freigestellt werden und er muss sich um nichts kĂŒmmern. Die Domain wird deinedomain.wordpress.com benannt. Alternativ können kostenpflichtige Pakete eine Domain dazubuchen oder bereits vorhandene nutzen. Die Nachteile dabei ist die EinschrĂ€nkung bei der Gestaltung und das Beinhalten eigener Werbung. Um damit einen privaten Blog ins Leben zu rufen reicht das völlig aus und ist mit keinerlei Kosten verbunden.

Die Alternative dazu ist wordpress.org, bei der die WordPress-Software eigenstĂ€ndig heruntergeladen und installiert werden muss. DafĂŒr kann man aus einer Vielzahl von Möglichkeiten die Gestaltung des Webdesigns selber bestimmen. DafĂŒr wird ein Hoster benötigt, aus dessen Harware die Website ihren Speicherplatz bekommt. Auch die QualitĂ€t der Erreichbarkeit und Schnelligkeit der Website hĂ€gt von dem Hoster ab. Das bedeutet, dass der Websitebetreiber die Seite so gestalten kann, wie er möchte und sie zu jeder Zeit auch wieder Ă€ndern.

Was sind Plugins und Widgets genauer?

Plugins und Widgets gelten als Erweiterungen fĂŒr WordPress, welche das Content-Management-System (CMS) flexibler und leistungsfĂ€higer machen. WordPress selbst ist sehr einfach gestrikt, das bedeutet, dass man zusĂ€tzliche Komponenten braucht, die das System felxibel gestalten können. Die Grundausstattung des Content-Management-Systems bereits einiges an z.B. ein Plugin zur Spam-BekĂ€mpfung oder ein Widget fĂŒr Autoren-Informationen. Im besten Falle werden beide Komponenten verwendet.

Plugins verfĂŒgen ĂŒber einen eigenstĂ€ndigen MenĂŒpunkt, da sie vom Umfang her sehr komplex wirksam werden können. Widgets hingegen sind Design-Elemente, welche als Unterpunkte der Themes eingestellt, festgelegt und abgeĂ€ndert werden können.

Plugins und Widgets können unterschiedlich genutzt werden und erfĂŒllen somit verschiedene Aufgabenbereiche. FĂŒr Administratoren-OberflĂ€chen sind nur einige Zusatzkomponenten relevant, damit sie die Arbeit mit WordPress komfortabler machen. Der Großteil hat aber auch Auswirkungen auf die BesucheroberflĂ€che der Website. So ist es beispielsweise möglich, dass die Besucher ihre Kommentare besser eingeben und verwalten können.

Mittlerweile ist die Nutzung von Plugins und Widgets sehr komfortabel geregelt. Damit man die Plugins ĂŒber die Administrator-OberflĂ€che aktivieren konnte, mussten sie frpher zuerst manuell entpackt und daraufhin auf den Server hochgeladen werden. Mittlerweile kann man direkt ĂŒber die Administrator-OberflĂ€che beliebige Widget und Plugins mit einbinden. Danach erfolgt schließlich die Installation voll automatisch. Über zusĂ€tzliche MenĂŒs in der Administrator-OberflĂ€che können viele der Zusatzkomponenten ĂŒber diverse Einstellungsmöglichkeiten erfolgen.

Fast alle guten Plugins und Widgets werden ĂŒber die offizielle WordPress-Website verteilt. Es ist auch möglich, weitere Quellen fĂŒr deren Beschaffung zu nutzen. Dabei ergibt sich jedoch ein Problem, da es nicht ausreichend gesichert ist, dass die Angebote genau das machen, was man sich vorgestellt hat. Man kann sich aber auch sehr einfach eigene Plugins und Widgets programmieren, wenn man aus der Vielzahl der Angebote der offiziellen WordPress-Website nichts Passendes fĂŒr die eigenen WĂŒnsche findet.

Wie installiere ich ein neues Plugin?

Wie auch die Installation der Themes ist auch das Installieren von Plugins sehr einfach. Folgende Schritte mĂŒssen dabei befolgt werden:

  1. Der Benutzer klickt auf Plugins -> Installieren
  2. Dann wird der Name des Plugins bei "Plugins suchen" eingegeben
  3. Jetzt im Dashboard den "Installieren"-Button anklicken
  4. Nun beginnt der Download und die Installation des Plugins
  5. Mit einem Klick auf "Aktivieren" kann das Plugin genutzt werden
  6. (FĂŒr AnfĂ€nger stehen auch Online Tutorials zur VerfĂŒgung)

Welche Plugins sollte ich unbedingt verwenden?

Yoast SEO:

Dieses Plugin ist auf jeden Fall ein muss, wenn die Website in den Suchmaschinen gefunden werden soll. Das Yoast SEO ist kostenlos und lĂ€sst die Seitenbeschreibung und den Seitentitel individuell beschriften. Es kann sofort ĂŒberprĂŒft werden, wie Google dies in den Suchergebnissen darstellt. FĂŒr die Profis gibt es noch viele weitere Einstellungen, die mit Yoast SEO vorgenommen werden können.

TinyPNG:

Das Plugin TinyPNG ist besonders nĂŒtzlich, da es 500 Bilder kostenlos zur VerfĂŒgung stellt. Zugunsten des Pagespeeds schrumpfen Bilddateien (.jpg & .png) automatisch und das ganz ohne QualitĂ€tsverlust. Der Pagespeed gilt bei Google inzwischen als wichtiges Ranking-Kriterium.

Akismet / Disqus:

Akismet ist ebenfalls ein Must-Have, da es Trackback- und Kommentar-Spam den Kampf angesagt hat. Alternativ zu diesem Plugin gilt Disqus, welches ebenfalls sehr gut arbeitet. Es können Kommentare verwaltet werden und auch hier wirkt das Plugin dem Spam entgegen.

Was ist ein CMS?

CMS ist die AkĂŒrzung fĂŒr Content-Management-System, dies ist eine Software zur Erstellung und Bearbeitung von digitalen BeitrĂ€gen einer Website. Die Inhalte bestehen aus Text- und Mulitmedia-Dokumenten, dazu gehört die Bearbeitung von Bildern, Texten und Dateien.

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