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Tutorial ¬ĽErstellen einer WordPress Website

Mithilfe von WordPress kann jeder eine eigene Website oder einen eigenen Blog erstellen. Durch die nutzerfreundliche Oberfl√§che werden keine Programmierkenntnisse ben√∂tigt. Um die eigene Website jedoch so individuell wie m√∂glich zu gestalten, sind noch einige Schritte notwendig. Unser WordPress Tutorial soll Ihnen dabei helfen, welche Aufgaben, besonders am Anfang, erledigt werden m√ľssen, um die eigene Website bestm√∂glich aufzubauen.

09. August 2020

Überblick der Erstellung einer eigenen Website mit WordPress - Vom Installieren eines Themes bis hin zum Erstellen eigener Beiträge

  • Sobald Sie sich f√ľr eine Domain entschieden haben und das Installieren, wie auch die Anmeldung erfolgreich abgeschlossen ist, sollte am Anfang ein Blick in die Einstellungen geworfen werden.
  • Danach wird ein Theme ausgew√§hlt, welches das Webdesign, passend zu Ihren Inhalten, bestimmt.
  • Folgend werden die ersten Seiten der Website oder des Blogs erstellt und schlie√ülich in die Men√ľstruktur implementiert.
  • Besteht der Wunsch auch Beitr√§ge f√ľr die Website zu erstellen, werden in das Men√ľ Kategorien eingef√ľgt.
  • Danach sollten Sie sich mit den Widgets vertraut machen und notwendige Plugins installiert haben.
  • Im Backend hinter dem Logo des CMS WordPress sind einige Links (z.B. wordpress.org/ wordpress.com) hinterlegt, die bei Problemen oder Fragen sehr hilfreich sind.

Der erste Schritt um eine eigene Website zu erstellen: WordPress installieren

Zu Beginn sollten Sie alle wichtigen Informationen, wie z.B. Namen und Passwort der Datenbank, erhalten haben und sich f√ľr eine Domain und einen Provider entschieden haben. Eine Domain ist die Adresse unter der die Website erreichbar ist. Bei der Wahl der Domain m√ľssen einige Punkte beachtet werden. Die URL sollte in keinem Fall zu lang sein, noch sollte sie einen gesch√ľtzten Markennamen beinhalten. F√ľr deutschsprachige Websites sollte eine .de Domain gew√§hlt werden. Die Registrierung der Domain erfolgt √ľber WordPress durch einen Klick auf "Domain verbinden". Dabei k√∂nnen Sie auch pr√ľfen, ob die gew√ľnschte Domain noch verf√ľgbar ist.

Nun kann mit der Installation begonnen werden. Nach der Installation k√∂nnen sofort alle Funktionen von WordPress genutzt werden. Zur Installation stehen grunds√§tzlich 2 M√∂glichkeiten zur Verf√ľgung:

  1. Klick Installation: Einige Hoster bieten die M√∂glichkeit WordPress mit nur wenigen Klicks zu installieren. Dieses Verfahren ist sehr einfach und geht ziemlich schnell. Auch wenn sich diese Methode erstmal leicht anh√∂rt, kann es sein, dass sich sp√§ter Probleme aufweisen, die durch die Automatik der Installation auftreten.
  2. Manuelle Installation: Wie der Name schon verr√§t ist die manuelle Methode zeitaufw√§ndiger und komplexer, daf√ľr aber auch langfristig gesehen besser. F√ľr das manuelle Installieren sollten jedoch gute Grundkenntnisse in der Servertechnik vorliegen. Der Installierende sollte keine Scheu vor dem Umgang mit Datenbanken haben und ein FTP Zugang ist ebenfalls Voraussetzung.

Um WordPress selbst zu installieren, sollten ca. 30 Minuten in Anspruch genommen werden. Hier die wichtigsten Schritte aufgelistet:

  1. Zuerst muss ein SSL Zertifikat eingerichtet werden.
  2. Danach wird WordPress heruntergeladen und entpackt.
  3. Folgend wird eine Datenbank angelegt.
  4. Dann richten Sie eine wp-config.php Datei ein, in der Sie die Zugangsdaten f√ľr die Datenbank eintragen.
  5. Die WordPress Dateien werden auf dem Webspace hochgeladen, z.B. mit einem FTP Programm.
  6. Um die Installation auszuf√ľhren muss "www.beispielwebsite.com/wp-admin/install.php" aufgerufen werden. "beispielwebsite.com" muss nat√ľrlich durch Ihre eigene Domain ersetzt werden.
  7. Danach wird den Schritten der Installationsanweisung Folge geleistet.

Anmeldung zum Admin-Bereich von WordPress

√úber die WP-Login-Page k√∂nnen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten, die Sie w√§hrend der Installation festgelegt haben, anmelden. Die WP-Login-Page ist die URL der eigenen Website, an die Sie in der Adressleiste des Browsers "/wp-login.php" anf√ľgen. Das k√∂nnte bspw. so aussehen: "www.beispielwebsite.com/wp-admin/install.php". Danach werden Sie automatisch zu dem Admin-Bereich von WordPress weitergeleitet.

WordPress Hosting wählen

Aufgrund der enormen Anzahl an Hosting Anbietern ist es nicht ganz einfach den Passenden zu finden. WordPress empfiehlt folgende Systemanforderungen, die der Hoster erf√ľllen sollte:

  • MySQL 5.6 oder h√∂her / MariaDB 10.1 oder h√∂her
  • PHP 7.3 oder h√∂her
  • HTTPS Unterst√ľtzung
  • Nginx oder Apache mit "mod_rewrite module"
  • SSD Speicher

Am besten Sie wenden sich an den Support, um nachzufragen, ob die Anforderungen erf√ľllt werden.

Tutorial zum Dashboard von WordPress

In dem Dashboard finden Sie alle Funktionen √ľbersichtlich dargestellt. √úber das Dashboard kann jeder beliebige Bereich angesteuert und bearbeitet werden, z.B. das Design der Website, einzelne Beitr√§ge oder generelle Einstellungen. Jeder Men√ľpunkt beinhaltet mehrere Unterpunkte. Zu Beginn der Arbeit mit WordPress sollten Sie sich einen √úberblick verschaffen, welche M√∂glichkeiten WordPress Ihnen anbietet. Um die Grundstruktur Ihrer Website zu erstellen, folgen Tutorials zu den wichtigsten Bereichen im Dashboard.

Tutorial Dashboard Wordpress

 Tutorial Dashboard Wordpress

√úberpr√ľfen der Einstellungen

Zu Beginn des WordPress Tutorials werden die Einstellungen √ľberpr√ľft. Neben den allgemeinen Einstellungen, wie z.B. die Spracheinstellung, k√∂nnen auch Medien, Kommentare, Beitr√§ge, etc. konfiguriert werden. Dabei kann festgelegt werden, ob sich die Websitebesucher anmelden m√ľssen, um eine Kommentar zu schreiben und welche Befugnisse er hat, ohne eine Anmeldung. Zu Beginn sollten all diese Punkte zumindest √ľberflogen werden, bevor die eigene Website oder Blog erstellt wird.

Tutorial Wordpress Einstellungen

 Tutorial Wordpress Einstellungen

Ausw√§hlen der Themes f√ľr das Design der Website / des Blogs

Durch die Themes wird das Design der Website bestimmt. Unter dem Men√ľpunkt "Design" -> "Themes" wird Ihnen eine gro√üe Auswahl von WordPress geboten, aus der Sie ausw√§hlen k√∂nnen und das gew√§hlte Theme installieren k√∂nnen. 

Da das Aussehen der Website und der Inhalt voneinander getrennt sind, ist ein nachtr√§glicher Wechsel immer m√∂glich. Bei einem Wechsel bleibt der Inhalt der Website bestehen und wird in das neue Layout eingef√ľgt. Um das Design der Website noch weiter anzupassen, gibt es noch viele weitere M√∂glichkeiten. F√ľrs erste gen√ľgt es jedoch, das Theme f√ľr die Website auszuw√§hlen, das Ihnen am besten gef√§llt und zum Inhalt Ihrer Website passt. 

Haben Sie ein Theme gefunden, klicken Sie auf "Aktivieren". Danach k√∂nnen Sie sich das Theme anschauen, in Kombination mit Ihrem Inhalt, und wahlweise wieder √§ndern. 

Theme f√ľr WordPress aussuchen

 Theme f√ľr WordPress aussuchen

Das perfekte Theme finden - Inspirationen f√ľr ein neues Design

In den meisten F√§llen finden Sie nicht direkt ein passendes Theme und haben noch keine genaue Vorstellung davon, wie Ihre Website aussehen soll. Schlie√ülich ist es wichtig, dass der Inhalt in dem Webdesign widergespiegelt wird. Auch wenn man nachtr√§glich das Theme immer wieder √§ndern kann, so ist es doch sch√∂ner, wenn man auf Anhieb zufrieden ist und nicht st√§ndig etwas ver√§ndern muss. Besonders, weil es noch wesentlich wichtigere Dinge in WordPress gibt, mit denen Sie sich auseinander setzen sollten.

Bevor Sie also ein Theme ausw√§hlen und es aktivieren, ist es ratsam sich einige Inspirationen zu suchen. Im Internet gibt es davon Unmengen, die Sie bei ihrerer Wahl unterst√ľtzen k√∂nnen. Dabei ist es wichtig, dass keine Websites 1:1 nachgebaut werden. Es geht lediglich um eine grobe Richtung. Normalerweise bekommen Sie dadurch auch neue Ideen, was sie wom√∂glich auf Ihrer Website mit einbauen m√∂chten. Folgende Quellen dienen als gute Webdesign-Inspirationen:

  • Webdesign-Inspiration.com - Diese Website bietet Ihnen eine gro√üe Sammlung von vielen verschiedenen Designs, inklusive Links und Abstimmungsfunktionen. Es ist immer ratsam sich auch Meinungen anderer Nutzer √ľber das Design einzuholen.
  • ThemeForest.net - Um neue Themes und Trends zu erkunden, eignet sich dieses Website hervorragend.
  • Blogs und Foren - M√∂chten Sie noch andere Meinungen oder Erfahrungen h√∂ren, so ist es gut auf diversen Online Foren oder Blogs herumzust√∂bern.

Erstellen der Seiten und Beitr√§gen

Ihre Website besteht zum Gro√üteil aus den Seiten und Beitr√§gen. Seiten werden f√ľr solche Informationen genutzt, auf die der Besucher jederzeit zugreifen kann, zum Beispiel das Impressum, Anfahrtspl√§ne, Datenschutz, Kontakt, etc.. Hingegen werden die Beitr√§ge automatisch chronologisch sortiert angezeigt. Sie lassen sich in Kategorien sortieren. Das kann eine einzelne Kategorie sein oder auch mehrere Kategorien. Grunds√§tzlich funktioniert das Erstellen der Beitr√§ge und Seiten auf einer WordPress Homepage gleich. Es steht Ihnen ein Editor zur Verf√ľgung, den Sie f√ľr beide Inhaltstypen nutzen k√∂nnen. Der Editor basiert auf Bl√∂cken, dabei gibt es Bl√∂cke f√ľr die √úberschriften, Tabellen, Abs√§tze und Bilder. Um einen Block auszuw√§hlen oder einzuf√ľgen, klicken Sie auf das "+" Symbol oben links. 

Erstellen einer Seite auf Wordpress

 Erstellen einer Seite auf Wordpress

Erstellen Sie die Navigation auf Ihrer Website

Unter dem Punkt "Design" -> "Men√ľs" haben Sie die M√∂glichkeit ihren Seiten eine hierarchische Struktur zu geben und in das Men√ľ Ihrer Website zu integrieren. Die einzelnen Elemente werden per Drag-and-drop angeordnet, dabei werden auch die Unterpunkte beachtet. Bei der Internetpr√§senz eines Unternehmens kommen haupts√§chlich Seiten zum Einsatz. Dies nennt man statische Website. Im Gegensatz zu den statischen Websites bestehen die Blogs zum Gro√üteil aus Beitr√§gen. Sollte dies der Fall sein, ist es zu empfehlen, in die Men√ľstruktur Kategorien einzuf√ľgen.

Erstellen einer Menuestrucktur in WordPress

 Erstellen einer Menuestrucktur in WordPress

Plugins in WordPress installieren

WordPress kann man mithilfe von Plugins um einige n√ľtzliche Funktionen erweitern. WordPress Plugins sind sozusagen Zusatzbausteine f√ľr WordPress. Das k√∂nnen beispielsweise Schaltfl√§chen sein, die dem Editor hinzugef√ľgt werden, ein Kontaktformular, das in der Website eingef√ľgt wird oder Hilfen beim Backup. Plugins bringen viele neue Features mit, die mit WordPress alleine nicht m√∂glich w√§ren. Es gibt Plugins f√ľr Bildergalerien, Eintragungsformulare, Newsletter und Suchmaschinenoptimierung. Das umfangreiche Archiv der WP Plugins kann unter "Plugins" -> "Installieren" gefunden werden. Einige der Plugins k√∂nnen gratis installiert werden, andere sind hingegen kostenpflichtig. Es ist sehr wichtig, dass Plugins nur von zertifizierten Entwicklern installiert werden, da schlecht programmierte Plugins Sicherheitsl√ľcken mit sich f√ľhren. Zu viele Plugins k√∂nnen sich ebenfalls negativ auf die Performance auswirken.

Plugins installieren im Dashboard

 Plugins installieren im Dashboard

Wie wird ein Plugin installiert?

Wie auch bei den Themes ist das Installieren von Plugins sehr einfach. Daf√ľr klicken Sie auf "Plugins" -> "Installieren". Danach wird bei "Plugins suchen" der Name des Plugins eingegeben. Anschlie√üend klicken Sie auf den Button zur Installation und das Plugin wird heruntergeladen und installiert. Nun fehlt nur noch ein Klick auf "Aktivieren" und das Plugin kann genutzt werden.

W√§hlen Sie n√ľtzliche Widgets aus

Widgets sind kleine Inhaltsbl√∂cke und k√∂nnen in dem Header, der Sidebar oder dem Footer eingef√ľgt werden. Im Normalfall √ľbernimmt ein Widget nur eine einzige Funktion und integriert zum Beispiel eine Suchfunktion oder zeigt auf der Website eine Vorschau der neusten Beitr√§ge an. Ob ein Widget auf jeder Unterseite in der Sidebar erscheinen soll oder nur auf ausgew√§hlten Seiten, kann mithilfe des Widget Logic festgelegt werden.

Widgets im Theme installieren

 Widgets im Theme installieren

Weitere Tipps und Tricks zum besseren Umgang mit WordPress

Besonders am Anfang, w√§hrend der Arbeit mit WordPress, kommen immer wieder neue Fragen auf. Eine schnelle Hilfe bietet da meist eine kurze Internet Recherche. H√§ufig k√∂nnte die L√∂sung aber auch schon in WordPress selbst stehen, n√§mlich in dem WP Backend, in dem wichtige und vor allem hilfreiche Links hinterlegt sind. Dazu fahren Sie einfach mit der Maus √ľber das WordPress Logo:

Empfehlungen von WordPress

 Empfehlungen von WordPress

  • Auch zu empfehlen ist die Hauptseite von WordPress (wordpress.org) auf der Sie die aktuellsten WordPress Versionen finden und zus√§tzlich viele hilfreiche Artikel.
  • Um in Kontakt mit anderen WordPress Benutzern zu kommen, die wom√∂glich die selben Fragen hatten und bereits eine L√∂sung gefunden haben, sind Support Foren sehr gut. Dabei k√∂nnen bspw. Fragen zum Editor, zum Dashboard, zu den Einstellungen oder der Installation, zu den Themes, Widgets und Plugins beantwortet oder der Unterschied zwischen den Beitr√§gen und Seiten gekl√§rt werden.
  • Bei komplexen Fragestellungen, die besonders ins Technische gehen, sind englischsprachige Foren eine gute M√∂glichkeit, da die Community gr√∂√üer ist.
  • Vor allem f√ľr diejenigen, die sich mit der detaillierten Bearbeitung und Anpassung von WordPress besch√§ftigen, ist der Link codex.wordpress.org zu empfehlen. Dar√ľber lernen Sie, wie Sie beispielsweise Child-Themes anlegen k√∂nnen. Zus√§tzlich gibt es Hinweise zur Installation und Erl√§uterungen der wichtigsten Funktionen.

Tutorial nach der Erstellung der eigenen Homepage

Sobald Sie sich mit den Funktionen von WordPress vertraut gemacht haben und das Grundger√ľst Ihrer Website fertig ist, gibt es noch einige Dinge um die Sie sich k√ľmmern sollten. Folgende Themen sollten bei der weiteren Nutzung von WordPress beachtet werden:

Installation eines Sicherheits Plugins

Von Beginn an sollten Sie auf den Schutz Ihrer Internetpr√§senz achten und f√ľr ausreichende Sicherheitsma√ünahmen sorgen. Dies beginnt mit der Wahl eines sicheren Passworts. Plugins helfen Ihre Website zu sch√ľtzen, da es einige Erweiterungen gibt, die Funktionen anbieten, wie bspw. die Beschr√§nkung der Anmeldeversuche, bevor der Zugang gesperrt wird. Durch blo√ües Ausprobieren des Passwortes haben Hacker nun kaum mehr eine Chance das richtige Passwort zu erraten. Die Installation eines Sicherheits Plugins lohnt sich besonders f√ľr einen umfangreichen Schutz, da es direkt mehrere Funktionen erf√ľllt. Ein solches Sicherheits Plugin ist zum Beispiel "Wordfence Security".

Ursachen f√ľr eine langsame Website vermeiden

Auch wenn Plugins sehr hilfreich sind und WordPress um einige Funktionen erweitern k√∂nnen, so kann es bei zu vielen installierten Plugins dazu f√ľhren, dass die Website √ľberladen ist. Dadurch bekommt die Website eine lange Ladezeit, was zur Folge hat, dass die Leser die Website wieder verlassen. Sie sollten sich also direkt zu Beginn dar√ľber informieren, was alles eine lange Ladezeit beeinflussen kann, um dies zu vermeiden. Eine langsame Website tritt h√§ufig durch folgende Ursachen auf:

  • besonders aufwendige Themes mit vielen Effekten
  • schlechte Codequalit√§t
  • zu gro√üe Bilddateien
  • zu viele aktivierte Plugins

Suchmaschinenoptimierung

Damit Ihre Website √ľberhaupt eine Chance hat, von interessierten Lesern gefunden zu werden, ist es wichtig, dass sie ein gutes Ranking hat. Schieben Sie das Thema Suchmaschinenoptimierung also nicht zu lange auf und informieren Sie sich √ľber Ihre M√∂glichkeiten. Hilfe bekommen Sie auch √ľber die Plugins, z.B. eines der beliebtesten und umfangreichsten SEO Plugins n√§mlich Yoast SEO. Dieses Plugin stellt zus√§tzliche SEO Funktionen zur Verf√ľgung und gibt viele Tipps.

Häufige Fehler bei der Verwendung von WordPress

Schon immer galt das CMS (Content Management System) WordPress als sehr nutzerfreundlich, wegen seiner Einfachheit und Usability. Mittlerweile ist es das beliebteste CMS und Millionen Websites bauen darauf auf. Besonders f√ľr Anf√§nger ist WordPress gut geeignet, da es keine Vorkenntnisse ben√∂tigt und man innerhalb von wenigen Minuten einen Blog oder eine Website f√ľllen kann.

Leider hat die Nutzerfreundlichkeit dazu gef√ľhrt, dass schnell kleine Fehler auftauchen k√∂nnen. Diese Fehler wirken sich nachteilig auf die Sicherheit der Website oder die Suchmaschinenoptimierung aus. Folgende Fehler treten h√§ufig auf und sollten daher vermieden werden:

  • Tags werden falsch verwendet - Tags sind Themengebiete, die man auch als Kategorien bezeichnen k√∂nnte. Werden davon zu viele verwendet oder die Tags werden falsch verwendet, werden sie von Google indexiert und wirken sich somit negativ auf die Suchmaschinenoptimierung aus.
  • Zu viele installierte Plugins - Plugins sollen WordPress um einige Funktionen erweitern. Werden davon aber zu viele installiert, besonders unn√∂tige Plugins, so leidet die Sicherheit und die Performance der Website darunter.
  • Vernachl√§ssigung der Backups - Backups sollten immer regelm√§√üig gemacht werden, damit keine Daten verloren gehen k√∂nnen und die Sicherheit der Website somit geboten wird.

Was ist der Unterschied zwischen wordpress.com und wordpress.org?

Wordpress.org ist eine kostenlose Open-Source Software f√ľr Websites, Blogs und Apps zum Download, die auch Plugins und Themes anbietet. Die Software muss jedoch bei einem eigenen Hoster selbst installiert werden. Das bedeutet, dass ein kostenpflichtiger Webspace ben√∂tigt wird, auf dem die WP Website gehostet werden kann.

Wordpress.com ist ein Mitgliederbereich, in dem man sich kostenfrei anmeldet und der einige Features als Gesamtpaket anbietet. Das beinhaltet sowohl das Hosting, als auch das CMS (Content Management System) und eine Domain. Im Free-Tarif ist dieses Paket kostenfrei zu erwerben, allerdings ist dann keine eigene Domain inkludiert. Das bedeutet, dass am Ende der Domain "wordpress.com" steht. Wird der Premium- oder Business-Tarif gebucht, werden unz√§hlige Themes bereitgestellt und es ist mehr Speicherplatz vorhanden. Besonders f√ľr Einsteiger und Gelegenheitsblogger ist diese Variante zu empfehlen, auch wenn der Funktionsumfang deutlich geringer ist.

Wordpress.com ist im Hinblick auf die Erweiterungen sehr stark limitiert. Wordpress.org hingegen bietet mehr Freiheiten an, aber das CMS muss auf einem eigenen Server oder Webspace installiert werden.

Je nachdem f√ľr welchen Zweck die Website gedacht ist, richtet sich die Entscheidung zwischen .com oder .org. Wenn die Website also komplett kostenfrei erstellt werden soll, muss auf den Free-Tarif von wordpress.com zur√ľckgegriffen werden. Wenn es sich jedoch um umfangreichere Seiten, wie z.B. Firmenwebsites, Onlineshops oder gro√üe Blogs, handelt, bietet wordpress.org deutlich mehr Vorteile.

Tutorial zum Bearbeiten der WordPress Codes

Die WordPress Codes k√∂nnen bearbeitet werden, um mehr Kontrolle dar√ľber zu bekommen, wie die Website oder der Blog aussieht und funktioniert. Dabei kann man verschiedene Bereiche anpassen:

  • Zum Bearbeiten des Quellcodes der WordPress Themes k√∂nnen untergeordnete Themes verwendet werden.
  • Um ein benutzerdefiniertes CSS (Cascading Style Sheet) hinzuzuf√ľgen gibt es zwei Varianten. Es kann ein Plugin wie z.B. Simple CSS verwendet werden oder CSS im WordPress Customizer √ľber den Bereich "Additional" hinzugef√ľgt werden.
  • Der HTML Code kann f√ľr einzelne Seiten oder Posts mithilfe des neuen Blockeditors oder mit dem klassischen Editor bearbeitet werden.
  • Plugins k√∂nnen zum Verwalten von Codeausschnitten verwendet werden, die der Datei <head> oder functions.php des eigenen Themes hinzugef√ľgt werden.

WordPress HTML f√ľr einzelne Posts oder Seiten bearbeiten

Um mit HTML im Gutenberg Editor zu arbeiten gibt es einige M√∂glichkeiten, doch zuerst eine kurze Erl√§uterung, was der Gutenberg Editor √ľberhaupt ist.

Seit der WordPress Version 5.0 werden die Seiten und Beiträge mit einem völlig neuen Editor bearbeitet, nämlich mit dem Gutenberg Editor. Im Vergleich zu den bekannten PageBuildern hat sich nicht so viel geändert, nur dass der Gutenberg Editor wesentlich schneller ist und es weniger Blöcke gibt, was die Gestaltung insgesamt vereinfacht.

Es ergeben sich neue M√∂glichkeiten bei der Gestaltung Ihrer Website, da durch den, auf Bl√∂cken basierende, Editor viele Websites keinen PageBuilder mehr ben√∂tigen. Ein weiterer Vorteil ist, dass keine besonderen Vorkenntnisse ben√∂tigt werden oder ein zus√§tzliches PageBuilder Plugin.

M√∂chten Sie ihren eigenen HTML-Code zu einem Teil des Inhalts hinzuf√ľgen, sollte nicht der gesamte Quellcode der Seite bearbeitet werden. Anstelle dessen kann der custom HTML-Block verwendet werden und der Code eingef√ľgt werden.

Sollte es vorkommen, dass Sie den HTML-Code eines anderen Blocks direkt bearbeiten m√ľssen, gibt es zwei M√∂glichkeiten aus denen Sie w√§hlen k√∂nnen. Das kann beispielsweise vorkommen, wenn Sie einem Link, im Blockeditor, ein Nofollow-Tag hinzuf√ľgen m√∂chten.

  1. Sie k√∂nnen auf die Optionen f√ľr einen einzelnen Block klicken und die Option "Edit as HTML" w√§hlen
  2. Um den HTML f√ľr einen gesamten Post zu bearbeiten, k√∂nnen Sie √ľber die Dropdown-Liste "Tools & Optionen" auf den Code Editor zugreifen. Mit dieser Tastenkombination Strg + Umschalt + Alt + M wird dieser Vorgang beschleunigt und Sie k√∂nnen problemlos zwischen visueller Bearbeitung und Code wechseln.

Benutzerdefiniertes CSS (Cascading Style Sheet) zu WordPress hinzuf√ľgen

M√∂chten Sie anstelle des HTML-Codes nur das benutzerdefinierte CSS hinzuf√ľgen, so muss der integrierte Code Editor nicht verwendet werden. Anstelle dessen k√∂nnen Sie den WordPress Customizer nutzen. Dies ist erstmal eine einfachere Option und ein weiterer Vorteil ist, dass eine Vorschau der √Ąnderungen in Echtzeit angezeigt werden kann.

  1. Zuerst klicken Sie auf "Appearance" -> "Customize" im WordPress Dashboard.
  2. Nachdem Sie auf den WordPress Customizer zugegriffen haben, wählen Sie die Option "Additional CSS" aus.
  3. Nun wird ein Code-Editor ge√∂ffnet, in dem Sie das gew√ľnschte CSS hinzuf√ľgen k√∂nnen. Sobald dieses hinzugef√ľgt wurde, wird die Live-Vorschau der Website automatisch an die √Ąnderungen angepasst bzw. aktualisiert.

Eine weitere M√∂glichkeit ist die Nutzung eines Plugins, z.B. das Simple CSS-Plugin. Dieses bietet √§hnliche Optionen wie der WordPress Customizer. Zus√§tzlich k√∂nnen Sie einzelnen Seiten oder Beitr√§gen, √ľber eine Meta-Box, ein benutzerdefiniertes CSS hinzuf√ľgen.

 

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